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Sektion Olten


Bis zur nächsten grossen Sektionsreise dauert es noch seine Zeit....

Baukaderreise nach München, Juni 2007

Reisebericht der Sektionsreise vom 7. bis 10. Juni 2007

 Donnerstag, 7. Juni 2007:
An diesem Donnerstagmorgen versammelten sich 19 reiselustig Frauen und Männer der Sektion Olten im Bahnhof Olten. Um 06:30 Uhr bestiegen wir den Schnellzug nach Zürich. In Zürich hiess es nach München umsteigen. Insbesondere die  Zugsfahrt ab Lindau war landschaftlich sehr schön und abwechslungsreich. Um die Mittagszeit erreichten wir München  und begaben uns zu Fuss ins Alpnen Hotel München. Dort angekommen, erfolgte sogleich der Zimmerbezug. Bis 14 30 Uhr hatten nun alle etwas Zeit, sich an die Münchner Luft zu gewöhnen und sich für den Altstadtrundgang zu stärken.

Erste Station: Der Karlsplatz

Von Frau Bittner vom «Weis(s)er Stadtvogel München» sind wir dann um 14 30 Uhr zum Altstadtrundgang im Hotel abgeholt worden. Nach zirka 10 Gehminuten sind wir auf dem Karlsplatz (Stachus) mit dem Karlstor angekommen.

Der Karlsplatz wurde 1791 nach dem Abbruch der alten Stadtbefestigung vor dem Karlsltor angelegt. Sein Namen erhielt der Platz vom Kurfürsten Karl Theodor. Der Volksmund nennt ihn jedoch Stachus. Die Herkunft dieses Namens ist nicht ganz geklärt. Vermutlich kommt er von der damaligen Gastwirtschaft zum Stachusgarten. Durch den zeitlichen Wandel der Stadt München verlor der Stachus sein ursprüngliches Aussehen und ist heute einer der verkehrsreichsten Plätze Europas.

Das Karlstor mit drei Bogen bildet den Eingang zur Innenstadt und der Fussgängerzone von München. Es gehörte ursprünglich zu dem von 1319 bis 1791 bestehenden zweiten Ring der Stadtbefestigung, den Kurfürst Karl Theodor erbauen liess. 

Weiter zur St. Michaels-Kirche und zur Frauenkirche

Unser Rundgang führte uns weiter zur St. Michaels-Kirche die an der Aussenfassade reich geschmückt ist mit Darstellungen des damaligen Weltbildes. Die Innenräume sind ebenso reich geschmückt mit Stuckaturen und Fresken. In der Fürstengruft sind die sterblichen Hüllen von König Ludwig II aufgebahrt.

Von hier führte uns Frau Bittner zur Frauenkirche. München bekanntestes Wahrzeichen. Das Bauwerk hat gewaltige Ausmasse und ist mit einer Fülle von christlichen Kostbarkeiten geschmückt. Auch hier hatte uns Frau Bittner Wissenswertes zur Baugeschichte vorgetragen.

Die Frauenkirche ist von 1468 bis 1488 erbaut worden. Der Architekt und Baumeister Jörg Halspach hat die Kirche, einen  dreischiffigen Hallenbau, mit 22 in zwei Reihen angeordneten Pfeilern angelegt. Die Pfeiler bilden, mit den auf die ganze Raumhöhe, verlaufenden Fenster eine eigene Symetrie.

Kaiser Ludwig dem Bayern ist in einem Prunk-Hochgrab aus schwarzem Marmor zur letzen Ruhe gebetet worden. Das Hochgrab ist mit Bildnissen von Herzog Wilhelm IV und Herzog Albrecht V sowie Genien mit den kaiserlichen Insignien versehen. (17.Jh.) In der nördlichen Turmkapelle steht ein Marienaltar mit einer thronenden Muttergottes (15.Jh.) sowie mit Darstellungen der Heiligen Elisabeth, Agnes und Ottilie. In der Chorkapelle ist die berühmte Schutzmatelmadonna «Maria im Ährenkleid» (16.Jh.)zu sehen. In der Sieben-Schmerzen-Kapelle befindet sich die Gnadenfigur der «Mater dolorosa» (17./18.Jh) und das Gemälde «Christus am Kreuz». Das Chorgestühl ist von einzigartig bemalten Fenstern umrahmt. Sie sind die einzigen, die noch aus der Erbauungszeit stammen. Das Kostbarste ist das Fenster direkt hinter dem Hochaltar. Es ist das Scharfzandfenster (15.Jh.) von Peter Hemmel von Andlau. In der Gruft sind die ältesten Gräber der Wittelsbacher in München darunter auch das Grab des letzten Königs Ludwig III.

Auf dem Viktualienmarkt zur Münchner Bierprobe mit einer Breze

Nach diesen sehr interessanten Ausführungen zur Frauenkirche führte unser Weg vorbei an der Heiliggeist Kirche auf den Viktualienmarkt. Beim Karl-Valentin-Brunnen erwartete uns ein Arbeitskollege von Frau Bittner mit einer Bierprobe. Zu einer Münchner Bierprobe gehört eine Brezen und so probierten wir im gemütlichen Zusammensein alle Biersorten die auf Münchnerboden gebraut werden.

Viktualien d. h. Lebensmittel wie Obst Gemüse, Backwaren, Milchprodukte, Eier, Geflügel, Fleisch,  und Blumen. Der Viktualien Markt ist der grösste ganzwöchige Markt in München. Die Händler besitzen Marktstände die unterkellert sind. Von daher ist klar, dass die ganze Woche ein ziemliches Gedränge herrscht. Natürlich gibt es hier auch einen Biergarten: Dessen Wahrzeichen ist der von Münchner Brauereien gestiftete und geschmückte Ganzjahres-Maibaum. Sowie ein paar Brunnen mit Darstellungen der unvergesslichen Münchner Originale wie Karl Valentin. 

Das Rathaus mit seinem Glockenspiel

Nach dieser Bierprobe in der allgemein das Bier der Franziskanerbrauerei den besten Anklang gefunden  führte unser Rundgang weiter zum neuen Rathaus mit dem Marienplatz. Das Hauptportal des Rathauses säumt ein reich mit Figuren geschmücktes Glockenspiel.

Der Marienplatz ist der Brennpunkt städtischen Lebens und ist seit eh und je das lebensfrohe Zentrum von München. Im Mittelalter diente er als Schauplatz von Turnieren. Über mehrere Jahrhunderte, bis 1807, diente er als Marktplatz. Gesäumt wird der Platz durch das alte und neue Rathaus sowie altbekannte Kaufhäuser und hübsche Geschäfte, Speiserestaurants und Kaffees.

Der Mittelpunkt bildet die vergoldete Patrona Bavaria auf einer Marmorsäule.
Die Mariensäule wurde 1638 aus Dankbarkeit für den Erhalt der beiden Residenzstädte München und Landshut während der schwedischen Belagerung im Dreissigjährigen Krieg aufgestellt. Das neue Rathaus ist eine neugotischer Monumentalbau aus Backstein und Muschelkalk-Hausteinen mit sechs Innenhöfen. Es wurde zwischen 1867 und 1908 in drei Bauabschnitten erbaut. Die repräsentative Schauseite am Marienplatz ziert ein 85m hoher Turm, auf dessen Spitze das Münchner Kindl wacht. Auf halber Höhe des Rathausturmes ist das weltbekannte Glocken- und Figurenspiel das auch auf dieser Seite zu sehen ist. Ebenso ist diese Fassade mit Figuren und Ornamenten geschmückt.
Auf zum Affenturm

Von hier aus begaben wir uns in den alten Hof mit seinem Affenturm. Der alte Hof war die erste Residenz der Wittelsbacher in München.

Den alten Hofer oder die erste Münchner Residenz der Wittelsbacher liess Ludwig der Strenge nach der Teilung Bayerns im Jahre 1255 erbauen. Seine Glanzzeit erlebte der Alte Hof, früher auch Ludwigsburg genannt, unter Kaiser Ludwig dem Bayern, der 1238 bis 1347 von hier aus das Heilige Römische Reich Deutscher Nation regierte. Der spätgotische Erker im Innenhof, der Volksmund nennt ihn Affenturm, verdient besondere Beachtung.

Nürnberger Bratwürstel und bayrische Gemütlichkeit

Unsere letzte Etappe des Altstadtrundganges führte uns am Hofbräuhaus vorbei und endete im Gasthof Nürnberger Bratwurst Glöckerl, wo wir in gemütlicher Runde Nürnberger-Bratwürstel mit Bratkartoffeln und jeder sein wohl verdientes Bier genossen. Anschliessend haben wir die bayrische Gemütlichkeit ausgiebig genossen bis jeder das Bedürfnis der Bettruhe verspürte. 

Freitag, den 08. Juni.2007  

Vom Frühstück gestärkt wurden wir um 09 30 Uhr von Frau Neumaier im Hotel abgeholt Sie begrüsste uns mit Fröhlichkeit und Witz und führte uns  in Richtung Residenz. Auf dem Weg dort hin machten wir noch zwei Weghalte. Unser erste Halt war am Palais Montgelas. Heute ist dieses wunderschöne Gebäude ein Hotel der oberen Klasse. In unmittelbarer Nähe ist auch ein Statue von Joseph Graf von Montgelas zu sehen. Der Zweite Halt war in den Fünf Höfen, die modernste Shoppingmeile in München.

Palais Montgelas

Das klassizistische Palais Montgelas wurde von 1811 bis 1813 von Joseph Graf von Montgelas erbaut. Joseph Graf von Montgelas war der Schöpfer des modernen Bayern. Seinem diplomatischen Geschick ist es zu verdanken, dass München zwischen den Grossmächten Österreich und Frankreich erhalten blieb.

Modernste Shoppingmeile «Die Fünf Höfe»

Die Fünf Höfe sind die modernste Shoppingmeile in München. Durch die Schweizer Architekten Herzog und de Meuron sind die fünf Innenhöfe der Gebäude an der Maffeistrasse, Theatinerstrasse, und Kardinal-Faulhaber-Strasse durch den Umbau 2001 miteinander verbunden worden. Die alten Aussenfassaden blieben erhalten und es entstand so eine Verbindung von alt und neu.

Die Münchner Residenz

Von den Fünf Höfen begaben wir uns dann in die Residenz. Die Residenz besteht aus dem Max-Josepf-Platz, dem Residenztheater und der Eigentlichen Residenz.

Weil die Residenz ein grosser Gebäudekomplex ist, ist am Morgen und am Nachmittag nicht der gleiche Besichtigungsrundgang offen. Wir besuchen also den Morgenrundgang unter kundiger Führung von Frau Neumaier. Nach 2 Stunden Residenz müssen wir uns im Innenhof der Residenz etwas ausruhen. 
 
Die Münchner Residenz

Als «Herzkammer Bayerns» fungierte ein halbes Jahrtausend lang die am Nordostrand der Altstadt gelegene Residenz der bayrischen Herzöge, Kurfürsten und Könige, an deren Ausbau namhafte Architekten beteiligt waren. Die 130 Räumlichkeiten der seit dem 16. Jahrhundert entstandenen Schlossanlage sind von den bekanntesten Künstlern und Kunsthandwerkern ihrer Epoche mit wundervollem Mobiliar, kostbaren Tapisserien und Bildern ausgestattet worden.
Der umfangreiche Gebäudekomplex umschliesst nicht weniger als sechs Höfe und gliedert sich in drei Hauptgruppen: Königsbau mit Front zum Max-Joseph-Platz, Alte Residenz mit Front zur Residenzstrasse  und Festsaalbau mit Front zum Hofgarten. Die Bauten selbst und die Innenräume bilden eine gewachsene Einheit von der Spätrenaissance über Barock und Rokoko bis zum Klassizismus. Vieles ist durch die Bombardements des Zweiten Weltkriegs für immer verloren, doch hat der Wiederaufbau den grössten teil der Räumlichkeiten wieder in altem Glanz entstehen lassen, wie zum Beispiel der Festsaalbau, der Neptunbrunnen, der Brunnenhof, das Spiegelkabinet, das Antiquarium, die alte Residenz und der Königsbau.

Begonnen hatte alles mit der Neuveste, die 1385 auf diesem Gelände errichte wurde, nachdem die alte Veste zu klein und zu unsicher geworden war. Die im Nordostwinkel des damaligen Mauergürtels positionierte Neueveste wurde zwischen 1470 und 1500 zu einer Wasserburg ausgebaut und im 16. Jh. erweitert. So liess Herzog Albrecht V. das Antiquarium errichten und Herzog Willhelm V. den Grottenhoftrakt. Von 1611 bis 1619, also unter Kurfürst Maxemilian I., entstand die heutige so genannte „alte Residenz“. Sie gilt als Meisterwerk der Spätrainessance. Die von den Hofbaumeistern Effner und Zuccalli geleiteten Umbauten der Barockzeit sind 1729 einem Brand zum Opfer gefallen. Unter den Kurfürsten Karl Albrecht und Max III. Joseph sind dann die Reichen Zimmer, die Kurfürsten Zimmer und das Residenztheater entstanden. König Ludwig I: gab der Residenz mit dem Königsbau, dem Festsaal und der Allerheiligen- Hofkirche einen glanzvollen Abschluss, der von Hofbaumeister Leo von Klenze im Stil des Klassizismus verwirklicht worden ist.

 

Vorbei am Obelisk zum Max Joseph-Platz und Mittagspause am Kleinhesseloher See

 Auf dem Max-Joseph-Platz erwartete uns ein Bus, der uns vorbei am Obelisk auf dem Karolinenplatz, an der technischen Universität, am Haus der Kunst, am Friedensengel auf den Prinzregentenplatz in den Englischen Garten führte. Der Englische Garten erstreckt sich vom Haus der Kunst bis nach Hirschau zu den Isar Auen. Ein Grünsteifen und Naherholungsgebiet von mehreren Quadratkilometern.

Am Kleinhesseloher See machten wir dann Mittagspause. Das Gasthaus, der See und die Grünanlage hatten eine Ausstrahlung, die zum Verweilen eingeladen hat. Nach der gemütlichen Mittagspause hatte uns der Bus zum Schloss Nymphenburg gebracht. Die Aussmasse der Gebäudefassade war überwältigend Das Schloss präsentiert sich mit 750m Seitenlänge vom Wohnappartement der Königin auf der rechten Seite bis zum Appartement des Kurfürsten auf der linken Seite. Wiederum unter der kundigen Führung von Frau Niedermaier besichtigten wir das Schloss und die Amalienburg im Schlosspark.

 

Schloss Nymphenburg ist die weitläufige barocke Schlossanlage im Münchner Westen. Sie war einstmals die  Sommerresidenz der bayrischen Herrscher. Imposante Bauten, die grossartige Kunstwerke sowie sehenswerte Sammlungen und Museen beherbergen, und wunderschöne Parkanlagen umfassen die Anlage.

Die Anlage präsentiert sich als symmetrische Schlossanlage. Das Zentrum ist ein Mittelpavillion, der durch zwei niedrige Galerien mit Arkadengängen mit den beiden kleineren seitlichen Pavillons verbunden ist. Als Letzter schlissen vorspringende äussere Pavillons an, die durch Verbindungsflügel mit dem Kavaliersbau und dem Marstall im Süden sowie der ehemaligen Orangerie im Norden verbunden sind. Diese Flügel finden ihre östliche Fortsetzung in einem Rondell, an dem sich zehn Beamtenhäuser halbkreisförmig aneinander reihen.

Die Ost-West-Achse bildet der Nymphenburger Kanal, der sich im Westen über die Marmorkaskade in den Schlosspark ergiesst, nach geradem Lauf in zwei Armen um das Schloss herumgeführt wird, östlich davor ein Wasserbecken mit Springbrunnen speist und dann schnurgerade, begleite von zwei Allen, ostwärts abfliesst. Im Schlosspark ist der Botanische Garten und mehrere kleinere Gebäude, wie die mit Jagdszenen geschmückte Amalienburg oder die Pagodenburg, die als Teepavillon genutzt wurde und von daher mit chinesischen Motiven ausgeschmückt ist.

 

Gewitterregen und ab in Franziskaner-Brauerei

 Nach der Führung durch die Nymphenburg wurden wir durch den Bus in unser Hotel gebracht. Wir machten uns frisch um dann gemeinsam den Abend im Biergarten der Franziskaner Brauerei zu verbringen. Der Wettergott war aber anderer Meinung und machte mit einem Gewitterregen unserem Vorhaben ein schnelles Ende. Unter einer gedeckten Eingangpartie eines Warenhauses warten wir das Wetter, und die Rückkehr des Erkunders ab, den wir in den Biergarten geschickt hatten. Nach kurzer Beratung entschlossen wir uns in das Gasthaus der Farnziskaner Brauerei in der Innenstadt zu gehen. Das Glück war uns hold, der Regen hatte in der Zwischenzeit aufgehört und wir konnten im Innenhof auf einer schönen Terrasse unser gemeinsames Nachtessen geniessen. Auch diesmal hatte uns das Flair der Gaststätte zum verweilen animiert bis wir zum Schlafen in unser Hotel zurückkehrten.

 

Samstag , 9. Juni 2007

Wie am Freitagmorgen konnten wir uns an einem reichhaltigen Frühstücksbuffet für das vor uns stehend Programm stärken. Um 10:00 Uhr wurden wir von Frau Neumaier und dem Bus im Hotel abgeholt. Mit dem Bus wurden wir in das Bavaria Filmstudio gefahren. Unser Weg führte uns an am BMW-Gebäude und am Olympiapark vorbei.

 

Attraktionen mit Stunts im Bavaria-Filmstudio

 Im Bavaria-Filmstudio machten wir eine Führung durch das Filmgelände. Es wurde uns unter Mitwirkung von vier Führungsteilnehmern gezeigt, wie Filmszenen gemacht werden. Ebenso konnten die Kulissen zum Film «die unendliche Geschichte» und «das Boot» besichtigen. Nach diesem Rundgang konnten wir uns einen Film in der 4D-Technik ansehen, der so manchem ein ungutes Gefühl im Magen verschaffte. Diese Filmtechnik ist so angelegt, dass der Zuschauer alle Bewegungen und Bilddimensionen miterleben kann. Nach diesem Film brauchten wir eine kurze Ruhepause. Anschliessend führte uns Frau Niedermaier zur Stunt-Show. Hier konnten wir in rasanten 45 Minuten miterleben auf was es bei einem Stunt ankommt. (Vorbereitung, Sicherheit)
Nach dieser Attraktion im Bavaria Film Studio erwartete uns der Bus wieder für die Rückfahrt ins Hotel. Im Hotel angekommen zog es einige noch in Innenstadt um einen Einkaufsbummel zu machen, andere legten sich zur Ruhe oder wieder andere genossen ein kühles Münchner Bier.

 

Abendbummel zur Asam-Kirche

 Um 18:00 Uhr waren dann wieder alle im Hotel und machten sich frisch für das Samstagabendprogramm. 19:00 Uhr pünktlich wie ein Uhrwerk war Frau Neumaier im Hotel um uns zum Dinner an Walk abzuholen. Die erste Station auf unserem Abendbummel war die Asam-Kirche direkt neben dem Asam-Haus.

 

Die Asamkirche eine herrliche Rokoko-Kirche wurde 1733 bis 1746 von den Brüdern Cosmas, Damian und Egid Quirin Asam errichtet. Das Gotteshaus erhielt eine überaus reiche Innenausstattung mit prächtigen Stuckaturen, Fresken, Decken und Wandgemälden.

Die Kirche ist in die Häuserfront an der Sendlinger-Strasse eingepasst. Mächtige Säulen fassen das Eingangsportal ein. Darüber kniet der Hl. Johannes von Nepomuk.
Im innern der Kirche ist der Hochaltar von grosser Beachtung, denn er ist von vier gewundenen Säulen umrahmt. Auf dem Altar befindet sich ein gläserner Schrein mit einer Wachsfigur des Hl. Nepomuk.

 

Synagoge der jüdischen Gemeinde und exquisiten Nachtessen im alten Hof
 

 Unser Rundgang führte uns weiter zur neuen Synagoge der jüdischen Gemeinde in München. Ein sehr moderner Kirchenbau aber trotzdem sehr ansprechend in seinem Ausdruck. Von dort ging es weiter auf den Viktualienmarkt wo die alten Markthallen in neuem Glanz zum Kaufen und geniessen einladen. Hier offerierte uns Frau Neumeier an einer Bar den Apéritiv. Erfrischt machten wir uns auf den Weg zum alten Hof. wo uns ein ausgezeichnetes Nachtessen erwartete. Nach diesem exquisiten Nachtessen begaben wir uns über den Max-Joseph-Platz in die Maximilianstrasse, wo uns in einem Kaffeehaus die Nachspeise serviert wurde.

Hier bedankte sich der Präsident bei Frau Neumaier für ihre ausführlichen und mit manchem Witz begleiteten Ausführungen auf den Rundgängen. Bei Cocktail, Kaffee und Kuchen ging auch dieser Tag zu ende.

 

Sonntag, 10. Juni 2007

Auch an diesem Morgen stärkten wir uns an einem reichhaltigen Frühstücksbuffet. Für uns galt es anschliessend die Zimmer zu räumen und uns Reisefertig zu machen für die Rückfahrt. Um 12:30 Uhr bestiegen wir den Schnellzug nach Zürich. Auch die Rückfahrt führte durchs Allgäu an den Bodensee und via St. Gallen nach Zürich. Nach dem Umsteigen in Zürich erreichen wir um 17:30 Uhr den Hauptbahnhof in Olten.

Es war eine schöne Zeit in München und so mancher wird selbst nochmals nach München fahren um all die anderen Sehenswürdigkeiten zu besuchen.

 

Aus einer E-Mail von Frau Neumaier an Paul Imhof vom 15.06.2007 ist zu entnehmen, dass es auch Ihr mit uns gut gefallen hat. Sie schreibt: «Ich möchte Ihnen gerne noch mal sagen, dass Sie eine ganz besondere Gruppe für mich waren. Eigentlich macht mir (fast) jede Führung Freude (weil ich halt gerne rede). Aber mit „meinen lustigen Schweizern“ ging es darüber hinaus und es waren zwei besondere und besonders schöne Tage. Es war mir wirkliche eine Freude, Ihnen München gezeigt haben zu dürfen.»

 

Text und Fotos: Martin Bitterli

 

 

 

 

 

  

 
 
 
 

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